Feedback geben
- Mireille Gugolz

- 3. Aug.
- 2 Min. Lesezeit

Wie du leichter Feedback geben kannst
Feedback geben ist wie ein kleiner Stein, der ins Wasser fällt. Beides zieht Wellen mit sich.
Obwohl wir die Grundlagen von gutem Feedback kennen, fällt es uns in schwierigen Momenten oft schwer, sie umzusetzen. Der Grund liegt nicht nur in der Kommunikation, sondern auch im Nervensystem.
Feedback findet nicht nur im Kopf statt.
Unser Nervensystem prüft ständig unbewusst, ob eine Situation sicher oder bedrohlich ist. Anspannung, Unsicherheit oder Angst vor Konflikten können beeinflussen, wie wir Feedback geben und aufnehmen. Deshalb reicht eine gute Technik allein nicht aus.
Feedback beginnt in dir selbst.
Entscheidend ist, einen Gesprächsmoment und einen "Raum" zu schaffen, in dem sich alle Beteiligten sicher fühlen. Denn bevor Worte wirken können, wirkt die gefühlte Sicherheit.
Finde deine Sicherheit
So wirft Feedback nicht nur Wellen auf, sondern kann etwas Neues entstehen lassen und gemeinsam weiterbringen.
3 Tipps zum Feedback geben
Komm bei dir selbst an.
Bevor du das Gespräch beginnst, nimm dir einen Moment Zeit. Atme bewusst aus, lockere deine Schultern und spüre deine Füsse auf dem Boden. Dein reguliertes Nervensystem sendet Sicherheit aus – genau diese Sicherheit braucht dein Gegenüber.
Wärme deine Stimme auf.
Bevor du sprichst, stimme dich ein. Setz dich an einen Ort, wo dich niemand sieht und hört. Atme bewusst aus und wieder ein. Summe dann ein leises «Mmm» vor dich hin. Nicht laut, nicht perfekt. Einfach so, dass du die Vibrationen in deinem Mund-, Kopf- und Brustraum spürst. So entspannst du deine Stimme und gibst ihr ihren natürlichen Klang. Das hat eine angenehme Wirkung für dich und dein Gegenüber.
Geh mit Neugier ins Gespräch.
Feedback bedeutet nicht: «Ich weiss, was richtig ist.» Es bedeutet: «Ich teile meine Wahrnehmung und möchte verstehen, wie du die Situation erlebt hast.» Diese Haltung verändert die ganze Gesprächsatmosphäre.
Mireille Gugolz GmbH, August 2026




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