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  • AutorenbildMireille Gugolz

Körper-Resilienz

Aktualisiert: 26. Aug. 2023

Was Körper-Resilienz sein kann.

Karte zur Achtsamkeit mit Kopf und Körper
Körper-Resilienz

Wie wir wissen, wo uns der Kopf steht. Manchmal verlieren wir den Kopf. Eine Sache ist so emotional und aufreibend, dass wir nicht mehr wissen, wie uns geschieht. Wir wissen nicht, wie wir reagieren sollen. Wir können uns nicht mehr kontrollieren. Hilflos schlittern wir in die Wogen eines Konflikts. Oder wir stehen vor dem Publikum und können kaum mehr sprechen. Die Stimme versagt und das Hirn ist leer. Ich kenne solche Momente. Momente, in denen mein Herz raste. Meine Knie schlotterten. Mein Gesicht errötete und pochte, als würde es explodieren. Vergeblich versuchte ich alles zu kontrollieren. Aber das machte alles nur noch schlimmer. An eine Beruhigung meiner Emotionen war nicht zu denken. Die Kraft der Körper-Resilienz Seit ich mich mit dem Thema der Körper-Sprache und Körper-Resilienz auseinander setze, lernte ich den grossen Wert von solchen körpersprachlichen Signalen zu schätzen. Heute erlebe ich in meinem Berufsalltag und auch im persönlichen Leben immer wieder Momente, die mir zeigen, wie hilfreich es sein kann, die eigenen körpersprachlichen Signale einfach nur wahrzunehmen, sie zu beobachten und so anzunehmen, wie sie sind. Eine simple Methode Ich habe für mich und meine Kundschaft eine Methode entwickelt, mit dem eigenen Körper zu sprechen. Ich versuche so mit dem Körper zu sprechen, wie ich mit einem kleinen, unschuldigen Kind sprechen würde: Warmherzig. Wohlwollend. Wertschätzend. Und manchmal verspielt. Ich benenne was ist, ohne es aktiv verändern zu wollen. Ein grosses Geschenk: Freiheit Zugegeben, das ist nicht ganz einfach und fordert etwas Übung. In jenen Momenten, in denen mir das jedoch gelingt, eröffnet sich mir eine ungeahnte Freiheit. Die Freiheit, meine eigenen Körperreaktionen und meine emotionale Befindlichkeit (Antonio Damasio würde von «somatischen Markern» sprechen) anzunehmen, sie geschehen zu lassen und sie wieder gehen zu lassen. Wenn mir das gelingt, beruhigt sich mein Körper. Und mein Kopf kann wieder funktionieren. Was sich so leicht sagt, ist wohl der Innbegriff der Zen-Kunst und anderer tiefgreifender Philosophien. So weit will ich nicht gehen. Ich durfte aber mehrfach erleben, dass ein simples «Den-eigenen-Atem-beobachten» oder ein Gedanke von «Spürst du deine Füsse?» einen entspannenden Effekt hat auf die momentane Körperlichkeit und die emotionale Befindlichkeit. «Das Sprechen mit dem Körper, bringt mich zu mir. Das Herz beruhigt sich. Der Kopf kann wieder denken.» (Aussage von einer Kundin) Mit diesem Post wünsche ich dir von Herzen, dass du mit deinem Körper sprechen kannst, bis du wieder weisst, wo dir der Kopf steht.


Mireille Gugolz


22.4.23

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